Tauwetter ist eine Anlaufstelle für Männer* und für trans*, inter* und nicht-binäre Personen (TIN*), die in Kindheit, Jugend oder als Erwachsene sexualisierte Gewalt erfahren haben.
Wir arbeiten mit einer parteilichen Haltung.
Wir schaffen Räume, in denen Betroffene sich vernetzen können.
Wir arbeiten gegen sexualisierte Gewalt und gegen die gesellschaftlichen Bedingungen, die sie ermöglicht.
Tauwetter ist aus einer Selbsthilfegruppe entstanden und SelbsthilfeArbeit ist bis heute unser Schwerpunkt.
Wir arbeiten nach dem betroffenenkontrollierten Ansatz. Das heißt unter anderem: Alle, die bei Tauwetter arbeiten, sind selbst von sexualisierter Gewalt in Kindheit und/oder Jugend betroffen. Unser Wissen aus unserer jeweiligen eigenen Bearbeitung fließt in unsere Arbeit aktiv ein und ist die Grundlage unserer Fachlichkeit.
Wir arbeiten ohne Diagnosen und ohne Behörden. Und: Wir beraten anonym und kostenlos!
Der betroffenenkontrollierte Ansatz umfasst viel mehr, als dass hier Betroffene arbeiten. Mehr Informationen zum betroffenenkontrollierten Ansatz findet sich hier:
Broschüre: Betrifft: Professionalität
Thomas Schlingmann (2024): Der Betroffenenkontrollierte Ansatz. Entstehung, Kernelemente und zukünftige Perspektiven
Martina Hävernick (2015): Der betroffenenkontrollierte Ansatz, bkA, – 2004 bis heute: IN: Wie wir wurden, was wir sind – ein Rückblick auf die ersten 20 Jahre Tauwetter
Martina Hävernick und Thomas Schlingmann (2006): Prävention – Zeitschrift des Bundesvereins zur Prävention von sexuellem Mißbrauch, Themenschwerpunkt: betroffenenkontrollierter Ansatz
Außerdem gibt es den Podcast von Tauwetter – „ und wie war`s bei dir so?“.
In diesem Podcast wird – dem betroffenenkontrollierten Ansatz folgend – von den eigenen Gewalterfahrung ausgehend über konkrete gesellschaftliche Themen in Bezug zu sexualisierter Gewalt diskutiert.