Für wen sind wir da?

Unsere Angebote richten sich an Männer* und trans*, inter* und nicht-binäre Personen (TIN*), die in Kindheit, Jugend oder als Erwachsene sexualisierte Gewalt erlebt haben oder dies vermuten.

Wir bieten auch Beratung für Angehörige und Unterstützer*innen aus dem persönlichen Umfeld an. Dazu gehören Partner*innen, Familienangehörige, Freund*innen, Mitbewohner*innen und viele mehr. Dieses Angebot ist offen für Menschen aller Geschlechter.

Darüber hinaus beraten wir Fachkräfte aller Geschlechter – zum Beispiel, wenn sich ihnen Männer* oder TIN* anvertrauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Als Fachkräfte verstehen wir dabei alle, die im beruflichen Kontext mit dem Thema sexualisierte Gewalt konfrontiert sind. Das kann zum Beispiel in einer Wohngruppe sein oder in der Pflege.

Wichtig für uns ist: Es gibt viele Überschneidungen. Betroffene von sexualisierter Gewalt können zugleich Angehörige anderer Betroffener sein. Sie können auch als Fachkräfte im sozialen Bereich arbeiten und dort erneut mit dem Thema konfrontiert sein.

Du bist bei uns willkommen – ganz ausdrücklich auch dann, wenn du in dieser Gesellschaft Diskriminierung erfährst, zum Beispiel in Bezug auf Aufenthaltsstatus, Religion, Behinderung, Herkunft, sexuelle Orientierung, soziale und ökonomische Position,… Als Team setzen wir uns aktiv mit den Machtstrukturen auseinander, die zu Diskriminierung führen, und bemühen uns sehr, Diskriminierung abzubauen.

Wir arbeiten mit einem parteilichen Ansatz.
Wir arbeiten nicht mit Täter(*innen).